Organisation
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Kosten Pflege und Betreuung

Zusammensetzung der Kosten

Für die Bereiche der vollstationären und Kurzzeitpflege entstehen unterschiedliche Kosten, abhängig von der Dauer des Aufenthaltes in der Einrichtung und der vorliegenden Pflegestufe. Auch unterscheiden sich die Rahmenbedingungen für eine Aufnahme in die unterschiedlichen Bereiche. Im Weiteren sind allgemeine Informationen aufgeführt, über die finanziellen Regelungen im jeweiligen Einzelfall informiert die Aufnahmeberatung umfassend.

Im Beratungsgespräch wird über das Heimentgelt informiert

Die vollstationäre und Kurzzeitpflege kann grundsätzlich von allen Personen in Anspruch genommen werden, bei denen die Pflegekasse bescheinigt, dass eine Pflegebedürftigkeit/Pflegestufe vorliegt. Für die vollstationäre Pflege ist zusätzlich eine Bescheinigung über eine erforderliche 24 Stunden-Betreuung oder über die Unterbringung in einer vollstationären Pflegeeinrichtung erforderlich. Für den Aufenthalt in der Kurzzeitpflege muss vorher seitens der Krankenkasse eine Kostenzusage erfolgen. Menschen ohne eine Pflegestufe können ebenfalls im Ev. Seniorenzentrum Haus Quirlsberg wohnen, müssen die Kosten allerdings selbst tragen.

Elisabeth Höller

Aufnahmeberatung

Telefon: 0 22 02 / 122-48 90
Fax: 0 22 02 / 122-48 92

8:30 Uhr bis 15:30 Uhr
Anrufbeantworter außerhalb dieser Zeiten  

Um eine Pflegeeinrichtung in allen erforderlichen Bereichen wirtschaftlich führen zu können, ist eine genaue Zuordnung der einzelnen Kosten notwendig. Grundsätzlich setzt sich der tägliche Pflegesatz immer aus fünf unterschiedlichen Komponenten zusammen:

  • Pflegebedingte Kosten: Zur Finanzierung aller Kosten und Leistungen, die im Zusammenhang mit der pflegerischen Betreuung der Bewohner stehen.
  • Kosten für die Unterkunft: Entgelt für die Nutzung des Wohnraumes, der Gemeinschaftsräume und der Außenanlagen.
  • Kosten für die Verpflegung: Kosten für die täglichen Mahlzeiten, die Getränke und die Verpflegung zwischendurch. Erfolgt die Ernährung ausschließlich über eine Sonde, wird dieser Betrag entsprechend reduziert.  
  • Investitionskosten: Zur Finanzierung von Reparaturen und der Instandhaltung der Einrichtung. 
  • Altenpflegeausbildungsumlage (APU): Die landesweiten Ausbildungskosten werden auf alle Einrichtungen der Altenpflege umgelegt, unabhängig davon, ob in der jeweiligen Einrichtung ausgebildet wird oder nicht.

Die einzelnen Kostenpositionen werden sowohl mit den Pflegekassen als auch mit dem Kreis und dem Landschaftsverband regelmäßig verhandelt. Über Preisänderungen werden die Bewohner rechtzeitig und ausführlich informiert.

Die Finanzierung der Heimentgelte erfolgt über unterschiedliche Institutionen. Die pflegebedingten Kosten werden in allen Bereichen bei Vorliegen einer Pflegestufe von der Pflegekasse übernommen. Dies erfolgt im Rahmen der gesetzlichen Ansprüche. Die Abrechnung mit der gesetzlichen Pflegekasse erfolgt direkt mit der Einrichtung, gleiches gilt für die Altenpflegeausbildungsumlage.

Die Kosten für die Unterkunft und Verpflegung bei Tages- und Kurzzeitpflege werden dem Gast/dem Bewohner selbst in Rechnung gestellt. Unter bestimmten Voraussetzungen, wie z. B. einer eingeschränkten Alltagskompetenz, kann eine teilweise Erstattung durch die Pflegekasse erfolgen. Die Investitionskosten der Tages- und Kurzzeitpflege werden in NRW im Rahmen der gesetzlichen Ansprüche vom örtlichen Kreissozialamt übernommen. Die Abrechnung erfolgt ebenfalls direkt durch die Einrichtung.

Die persönlichen Ansprüche und Kosten erläutert Ihnen die Aufnahmeberatung gerne. Gleiches gilt für Ansprüche auf Pflegewohngeld oder sonstige Unterstützungsmöglichkeiten.

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Unsere Werte Elisabeth Höller / Aufnahmeberatung